Juli 20, 2016

EMF-Hintergrundinformationen

Woher kommen eigentlich unsere Grenzwerte?

Zur Ausgangslage: Die Grenzwerte der in Deutschland zulässigen Strahlenbelastung für Magnetfelder und Hochfrequenz-Immisionen durch Mobilfunk sind in der 26. Bundesimmisionsschutz-Verordnung (BImSchV, Link) festgelegt. Sie richten sich nach dem internationalem ICNIRP-Standart zur maximal zulässigen Strahlenbelastung. Die ICNIRP-Grenzwertempfehlungen für Mobilfunkfrequenzen liegen bei

  • 41 V/m bzw. 4,5 W/m² für 900 MHz
  • 58 V/m bzw. 9 W/m² für 1800 MHz
  • 61 V/m bzw. 10 W/m² (10.000.000 μW/m²) für UMTS & WLAN

Diese Vorgaben wurden auch in der Empfehlung (1999/519/EG) des Rates der Europäischen Union übernommen, auf welche sich die meisten EU-Mitgliedsländer stützen. In einigen Nachbarländern gelten z.T. jedoch erheblich geringere, sog. Vorsorge-Grenzwerte (hier eine Gesamtübersicht zum Download als PDF, zwei Seiten). Folgende Länder besitzen signifikant abweichende Regelungen:

  • Belgien: ca. 21 V/m bei 900 MHz bzw. 28 V/m bei 1800 MHz
  • Region Brüssel: 3 V/m je Mobilfunksystem 2G, 3G und 4G
  • Italien: 20 V/m von 3 MHz – 3 GHz bei vorübergehender Exposition und 6 V/m bzw. 0,1 W/m² von 3 MHz – 3 GHz bei Aufenthalt über 4 Stunden
  • Luxemburg: 3 V/m bei dauerhafter Exposition durch Mobilfunkanlagen
  • Schweiz und Liechtenstein: gemäß ICNIRP für vorübergehende Exposition und 4 V/m (900 MHz) bzw. 6 V/m (1800 MHz) für Bereiche mit „empfindlicher Nutzung“
  • Russland: 10 V/m von 300 – 2400 MHz
  • Polen: 0,1 W/m² bzw. 6 V/m von 300 MHz bis 300 GHz
Grobe Übersicht der wichtigsten HF-Anwendungen im Funkspekturm.

Grobe Übersicht der wichtigsten HF-Anwendungen im Funkspekturm.

Im dierekten Vergleich mit den Strahlungswerten, bei denen in Laborversuchen bereits erhebliche Zell- und Nervenschäden verursacht wurden (Quelle PDF) fällt auf, dass bereits im Bereich von 1/40 bis 1/20 des in Deutschland erlaubten Grenzwertes für HF-Strahlung (250.000 bis 500.000 µW/m²) die Bildung von Sauerstoffradikalen festgestellt werden konnten (Friedmann 2007), oxidative Schäden (Sokolovic 2008) und oxidativer Stress in Rattenhirnen (Dasdag 2009), Oxidative DNA-Schäden bei Kaninchen (Guler 2010), eine Durchlässigere Blut-Hirn-Schranke bei Ratten (Sirav 2009), Hodenkrebs 6,9 fach häufiger (bei Radar-Frequenzen nach Davis 1993 und Fink 1999), die Beeinflussung der Hirnzellmembranen bei Ratten (Nittby 2008), eine Zunahme der Oxidation und DNA-Brüche (Campisi 2010), Oxidative Schäden im Gehirn (Sokolovic 2008), die Öffnung der Blut-Hirn-Schranke bei Ratten nach 2 h (Salford 2003) sowie die Zerstörung von Hirnzellen nach 2h nachgewiesen wurden.

„Der Mensch reagiert schon auf kleinste elektromagnetische Reize ab einer Stärke von 0,1 µW/m². Hier ist bereits eine veränderte Kalziumabgabe der menschlichen Hirnzellen feststellbar. In der Gentechnik werden Mikrowellen geringer Intensität eingesetzt, um Zellen zu verändern.“ Dr.-Ing. Georg Bahmeier, Mikrowellenexperte der Bundeswehruniversität (1992).

Der mögliche Zusammenhang zwischen a-thermischen Wirkungen von HF-Strahlen in der Reaktion sensibler Köperfunktionen wird deutlich, wenn man beachtet, dass die Zellspannung im Organismus -60 bis -90mV beträgt. Wichtig ist hierbei das elektrochemische Gleichgewicht (Quelle). Dazu genügen bereits minimalste elektromagnetsiche Reize. Wird dieses Gleichgewicht dauerhaft gestört, z.B. jede Nacht über Monate und Jahre hinweg, können Zellveränderungen vorkommen.

Zitat aus der BUND-Studie aus 2008 zum Thema nicht-thermische Wirkung von HF-Strahlung (Quelle: http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/sonstiges/20081028_sonstiges_funktechnologien_position.pdf)

Zitat aus der BUND-Studie aus dem Jahr 2008 zum Thema nicht-thermische Wirkung von HF-Strahlung. (Quelle: http://www.bund.net/fileadmin/bundnet/publikationen/sonstiges/20081028_sonstiges_funktechnologien_position.pdf)

Eine neuere Studienrecherche „Diagnose-Funk“ (2-2015) enthält Besprechungen von 18 Studien zu dem Thema. Bedeutend waren im Frühjahr 2015 die Ergebnisse einer Studie des Bundesamtes für Strahlenschutz, die ein tumorbeschleunigendes Potential der Mobilfunkstrahlung bestätigt. Die Studienrecherche können Sie hier herunterladen.

Wer die sog. „Grenzwertdebatte“ in den Medien aufmerksam verfolgt, kann auch bei objektier Betrachtung nicht über die Tatsache hinweg sehen, dass, gleichgültig ob es sich um Grenzwerte für Schadstoffe in der Luft handelt, um die Kennzeichnungspflicht von Zucker, Fett oder genetisch verändertem Material in Lebensmitteln bzw. um die Grenzwerte zur Exposition elektromagnetischer Strahlung, die Interessen einiger engagierter Bürger gegen die Interessen der herstellenden oder verarbeitenden Industrie stehen. Auf der einen Seite geht es, vereinfacht gesagt, umd den Unternehmenswert, die Arbeitsplätze und die Renditen der Aktien, mit deren Besitz sich viele Menschen schließlich auch für ihren Lebensabend absichern (z.B. über Rentenfonds ihrer Bank) – auf der anderen Seite gilt es, den Verbraucherschutz, die allgemeine Gemeinwohl-Vorsorge und das Recht auf gesundheitliche Unversehrtheit zu achten.

Es ist auch kein Geheimniss mehr, dass genau jene Unternehmen, gegen die sich Vorsorge-Grenzwerte richten, von der Legeslative in parlamentarischen Ausschüssen um ihre Meinung gebeten werden. Es geht um Arbeitsplätze, Investitionen in Milliadenhöhe (alleine umgerechnet etwa 50,8 Milliarden Euro im Jahr 2000 für den Erwerb der UMTS-Frequenzen vom Staat, Quelle hier) und eine entsprechend starkere Lobby bei der Entscheidung für Grenzwerte im Gesetzgebungsverfahren. Bereits 2008 wurde die generelle Einflussnahme der Industrie im parlamentarischen Verfahren öffentlich (Link) und spätestens seit der entsprechenden Affäre im Wirtschaftsministerium 2009 (Link) als generelle Praxis bekannt. Sie finden hier eine fundierte Recherche zur Entstehung der Grenzwerte für Elektrosmog (PDF, 19 S.). Eine komplette Übersicht der aktuellen Studien ist online ebenfalls abrufbar.

2011 leitete dann eine erste Wende auf politischer Ebene ein. Das höchste beschlussfassende Gremium des Europarates, der Ständige Ausschuss, forderte am 27.05.2011 in seinem Beschluss Die potentiellen Gefahren durch elektromagnetische Felder und ihre Auswirkung auf die Umwelt eine europaweite Wende in der Mobilfunkpolitik. Er übernahm und verabschiedete damit die Resolution des Umweltausschusses vom 06.05.2011. In der Presseerklärung des Europarates (Link) werden die europäischen Regierungen aufgefordert, alles Erdenkliche zu tun, um die Strahlenbelastung durch elektromagnetische Felder zu reduzieren, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen wegen des Hirntumorrisikos. Den Regierungen werden konkrete Sofortmaßnahmen vorgeschlagen wie z.B. Aufklärungskampagnen für Kinder und Jugendliche, eine Handyerziehung mit dem Ziel, den Gebrauch strikt einzuschränken, Verzicht von WLAN an Schulen, elektrosmogfreie Schutzgebiete für Elektrosensible.

Gefordert wird auch die Anerkennung der athermischen gesundheitsschädlichen Wirkungen der Mikrowellenstrahlung und die sich daraus ergebende zwingende Senkung der Grenzwerte und eine sofortige Vorsorgepolitik. Übersetzungsgrundlage: Fassung des Umweltausschusses vom 06.05.2011.pdf. Alarmiert durch die Ergebnisse einer EU-weiten Studie sowie den dazugehörigen Endbericht des Rates für Wissenschaftsethik der Medizinischen Universität Wien und der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt in Österreich aus 2011 (PDF; 219 kB) sowie stärker werdenden Stimmen aus der Fachwelt, nach denen es unter Einfluss von Magnet- oder Hochfrequenzfeldern zu Schäden an der DNS kommen kann und Stressproteine produziert werden, hat die Republik Österreich eine eigene Informationsbroschüre für die Bevölkerung herausgegeben.

Elektrosmog-Ratgeber Österreich – Download hier (44 S. PDF).
Ein Bericht mit Bezug zum Umweltbundesamt findet sich hier (DIE WELT).

Lesenswert sind auch eine fundierte Übersicht der wichtigsten Fachbegriffe und ein ältererer Bericht aus der Ärztezeitung zum Beginn der Studie in Österreich aus 2004, welcher etwas einfacher gehalten ist. Es gibt auch eine sehr umfangreiche, allgemein gehaltene und neutrale Webseite mit vielen fundierten Erläuterungen zu den Thema Elektrosmog von einem Elektronigenieur als Archiv (die Seite wird nicht mehr akualisiert).

Dazu empfehlen wir eine Zusammenstellung der internationalen Grenzwerte sowie der verschiedenen Wirkungswerte von Hochfrequenz-Stralung in einer Übersicht (PDF). Mann sollte in diesem Zusammenhang erwähnen, dass es ebensoviele Studien gibt, in denen die besagten Effekte nicht nachgewisen wurden. Ein eindeutiger Nachweis, der für alle Menschen gleich gilt, konnte bisher nicht erbracht werden. Daher wird auch von sog. „Vorsorge-Grenzwerten“ gesprochen. Diese fehlende Objetivität kann leider vielen Anbietern im Bereich Elektrosmog genacht werden. Sie erscheint jedoch aufgrund der problematischen öffentlichen Wahrnehmung des Themas relevant. Im Ergebnis kann zum heutigen Stand der Diskussion immerhin zitiert werden, dass der Europa-Rat inzwischen im Rahmen des Vorsorgeprinzip niedrigere Grenzwerte befürwortet.

Und manchmal haben Beschwerden auch einfach nur damit zu tun, dass jemand seine Beleuchtung im Kopfteil des Bettes nicht entfernt hat oder schlicht und einfach die falschen Socken (mit statischer Aufladung) trägt… (zwei Beispiele eines Kollegen).

Elektrosmog2check – zwei Checks, ein Preis!

1. Niederfrequenz-Magnetfeld
2. Hochfrequenz-Funkstrahlung ‚
plus Angebot zur Abschirmung

Bauland, Wohnung, Laube, Haus, Garten,
Schlafraum, Kinderzimmer, Arbeitsplatz.
Einzelmessung, Beratung, Folgemessung .

Hotline: 0170 / 4 79 20 77   …ab 99,- € in Berlin
Unsere Leistungen im Detail… (weiter)

Wir sind der Überzeugung, dass nur eine fundierte Kenntniss, grundlegender Sachverstand und das Wissen um vernünftige Gegenmaßnahmen einen gewissen Schutz bieten. Letztlich kann nur eine Überprüfung der Funk- und Magnetfeldbelastung Klarheit für die eigene Belastungssituation bringen.

Beispiel: Strahlungsbelastung durch WLANs

Die Höhe der Strahlungsdichte oder Feldstärke in Ihrer Wohnung oder am Arbeitsplatz ist abhängig von Art, Aufbau, Ausrichtung sowie der Leistung der Sender, von Reflexionen der Strahlung an Gebäuden und Innenwänden, dem Abstand zum Feldverursacher sowie den Umwelt -, Landschafts – und Wettergegebenheiten. Die Dämpfung (Reduzierung der Belastung) in Gebäuden ist von der Art der verwendeten Baustoffe und Aufbau des Baukörpers, der Wände, Decken und Fenster abhängig.

Die Universität Bremen unterhält auf Ihrem Campus ein dichtes Netz von WLAN Accesspoints. Im Jahr 2001 gab sie ein Gutachten „zur Feststellung der Belastung durch hochfrequente elektromagnetische Strahlung durch Funk- Netzwerke“ in Auftrag. Die Messergebnisse zeigten starke Schwankungen: von 0,5 bis 2.504 µWatt/m² (zur Erinnerung: der dt. Grenzwert beträgt 10.000.000 μW/m²). An einem Notebook ergab sich im Abstand von 1,50 Meter ein Messwert von 1.580 µWatt/m², im Abstand von 0,10 Metern ein Wert von 49.960 µWatt/m². Das Umweltmagazin ÖKO-TEST hat im Magazin 10/2003 acht Messergebnisse von Accesspoints veröffentlicht. Je nach Modell gab es Schwankungen von 1.220 bis 101.500 µWatt/m². Die Mehrzahl lag um 1.500 µWatt/m².

Das sind Größenordnungen, die in Laborversuchen an Ratten und Küken zur Beeinträchtigung der Nervensystem-Aktivität (Dumansky 1974) sowie Missbildung und Totgeburt bei Ratten und Küken (Magras 2008) führen (Quelle).

Aus diesen Erkenntnissen leitete ÖKO-TEST folgende Empfehlung ab: Mit dem Acess-Point den größtmöglichen Abstand zu Daueraufenthaltorten (insbesondere Schlaf-, Wohn- und Kinderzimmer) einhalten. Da die Accesspoints Dauersender sind, ist es ratsam, sie an eine schaltbare Steckdosenleiste anzuschließen, die bei Nichtgebrauch ausgeschaltet ist. Benutzer, die sich per Notebook oder PC in WLAN einwählen, sollten zudem wissen, dass die eingebaute Funkkarte mit bis zu 15.000 µWatt/m2 in einem Meter Abstand strahlen kann. Im Gegensatz zu Mobiltelefonen sind WLAN-Produkte nicht leistungsgeregelt. Die Benutzer der mit WLAN-Karten ausgestatteten Notebooks bzw. mit WLAN-Adaptern versehenen PC’s befinden sich zwangsläufig in großer Nähe zur Sendeantenne und sind entsprechend hohen Immissionen ausgesetzt. (Literaturquelle: Dr.-Ing. Martin H. Virnich, Mönchengladbach: „WLAN-Anwendungen für Hot Spots.)

Die abgestrahlten Signale der digitalen Funkdienste GSM-Mobilfunk, DECT-Schnurlostelefone und WLAN weisen zudem hohe Gemeinsamkeiten auf: Es handelt sich in allen genannten Fällen um periodisch gepulste Strahlung, und die Basisstationen der Systeme senden permanent, auch wenn gar keine Nutzdaten übertragen werden. Hier ein Beispiel für die hohe Leistungsabgabe eines Smartphones mit whatsApp, ohne das Gerät bei Nicht-Benutzung auf Flugmodus zu stellen.

Gegenüberstellung Smartphone mit ständigen Update- und APP-Verbindungen sowie ein Handy ohne APPs.

Für die Gegenmaßnahmen unterscheidbar sind hier zwei Bereiche:

Ein Teil der Produkte funktioniert auf Basis nachvollziehbarer Wirkmechanismen. Dazu gehören funktionstüchtige Anzeigegeräte oder Messgeräte, die in der Lage sind, Feldstärken elektromagnetischer Felder und hochfrequente Strahlung exakt anzuzeigen. Ein weiterer Bereich sind Abschirmgewebe aus feinem Metallgewebe für hochfrequente Strahlung und Abschirmfarben für den Innenbereich sowie feldabschirmende Materialien für Magnetfelder und Netzfreischalter, die die Spannungsversorgung auf Leitungen nur bei Gebrauch freigeben. Auch das Erdmagnetfeld und die radioaktive Hintergrundstahlung kann man ganz eindeutig messen, wenn man entsprechend teure und empfindliche Messgeräte einsetzt. Auch die radioaktive Belastung im Essen ist messbar (Näheres dazu auf unserer Angebot-Seite). Bei allen derartigen Produkten lässt sich nicht nur ein plausibles oder wissenschaftlich nachgewiesenes Wirkprinzip erkennen, die Wirksamkeit selbst ist stets falsifizierbar durch Anwendung etablierter Messverfahren.

Die Frage nach der Sinnhaftigkeit solcher Produkte und nach der Kosten-Nutzen Relation ist immer im Einzelnen zu prüfen. Eine Stellungsnahme zu Abschirmmassnahmen ist dazu beim Bundesamt für Strahlenschutz erhältlich. Dabei wird jedoch ausschließlich auf die Erwärmung des Körpers durch HF-Strahlung und den dazugehörigen, möglichst niedrigen SAR-Wert abgezielt. Die viel niedrigeren a-thermischen Folgen von HF-Strahlung und Magnetfeldern werden nicht erwähnt.

Hersteller von Scharlatanerieprodukten werben hingegen mit einer Fülle von frei erfundenen pseudowissenschaftlichen Begriffen und inhaltslosen Imponierphrasen. Wer dennoch Zweifel hegt, dem werden Zitate von “führenden Wissenschaftlern” serviert (es gilt: Wissenschaftler sind immer dann “führend“, wenn sie irgendwann einmal etwas geäußert haben, das sich zur Untermauerung der eigenen Thesen eignet.).

Wir legen unsere Quellen offen, können die Zusammenhänge plausibel erklären und schöpfen aus langjähriger Erfahrung im Alltag mit elektrosensiblen Menschen (die Partnerin des Unternehmensgründers ist seit dem Aufkommen der ersten DECT-Telefone im urbanen und dicht besiedelten ländlichen Raum durch Elektrosmog beeinträchtigt), wir kennen die Leidensgeschichte von Betroffenen (incl. oftmals vergeblicher Artztermine und sinnloser Gegenmaßnahmen ohne Sachkenntniss) sowie aus beruflicher Erfahrung den praktsichen Umgang mit professionellen Messgeräten.

Elektrosmog2check – zwei Checks, ein Preis!

1. Niederfrequenz-Magnetfeld
2. Hochfrequenz-Funkstrahlung ‚
plus Angebot zur Abschirmung

Bauland, Wohnung, Laube, Haus, Garten,
Schlafraum, Kinderzimmer, Arbeitsplatz.
Einzelmessung, Beratung, Folgemessung .

Hotline: 0170 / 4 79 20 77   …ab 99,- € in Berlin
Unsere Leistungen im Detail… (weiter)

Und so sind es aus, wenn sich Bauernfänger als Baubiologe ausgeben:

E-Smog Messungen ohne Ausbildung, von „Gutachtern“ die Ihnen nicht einmal den Zusammenhag zwischen Wellenlänge und Frequenz erklären können. Besuche mit billigen, wild blinkenden oder piependen Geräten, die man weder einstellen, noch überprüfen kann und die gar keine exakt gemessenen Daten anzeigen oder Begehungen mit der Wünschelrute, bei der Erdmagnetfelder und sog. „Wasseradern“ (auch noch im 4. Stock) „erfühlt“ werden.

Die Ortung magnetischer Flussdichten und HF-Felder steht hierbei aber auch gar nicht im Vordergrund, denn es geht vielfach nur darum Angst zu verbreiten und nach solchen „Messungen“ vor allem teure WLAN- und Handy-Aufkleber aus nutzlosem Plastik oder Alufolie (im 5er Pack billiger) zu verkaufen sowie Amulette, Armbänder und Halbedelsteine als „Schutz“ vor Elektrosmog. Der Gedanke ist in etwa so bezaubernd, wie das Aufstellen eines Bergkristalles in einem Raum mit bunter Lichtstrahlung aus drei verschiedenen Lampen, mit dem Zweck das Licht zu „ordnen“. Der Vergleich ist gar nicht so abwegig, wenn man weiß, dass Licht auch nur eine höherfrequente Form der gleichen elektromagnetischen „Strahlung“ wie 5 Ghz WLAN oder 10 Ghz Radar ist.

Tragisch wird es, wenn solche Magnetarmbänder oder Bettunterlagen mit Wellenordnern den Menschen dann wirklich schädigen und den Körper dauerhaft mit stärksten magnetischen Flussdichten bombardieren. Auch ionenisierte Luft kann HF-Strahlung nicht verändern und erzeugt im besten Falle nur Ozon in der Wohnung. Die Liste für derartige „Sensations-Erfindungen“ ist schier endlos. Hier eine grobe Übersicht der wichtigsten Betrugs-Produkte und Kategorien.

Der eine oder andere Anbieter musste dafür schon mit Freiheitsentzug bezahlen.

Lassen Sie sich keine wertlose „Messung“ mit Geräten aus dem Hobby-Elektromarkt andrehen, um anschließend einen Vortrag über sog. „Gegenresonanzprinzipien“ sowie „bahnbrechende“ Geräte zu hören, die angeblich mit der Schumann-Resonanz arbeiten und „ein Energiefeld aufbauen, das dem Organismus die natürliche Polarität zurückbringt„. Derartige Angebote offenbaren bei der Demontage wahlweise ein mit Sand gefülltes Innenleben und ein nutzloses Stück Alteisen oder Drähte und Blech aus Altmetall mit ein paar elektronschen Bauteilen, die nicht angeschlossen sind und Hunderte Euro kosten. Dem unkundigen Laien werden auf diese Weise teuere Wundermittel untergeschoben, deren Plazebo-Wirkung auschließlich darin besteht, dem Anbeiter ein respektables Einkommen ohne jeden überprüfbaren Nutzen für den Kunden zu liefern und die im besten Fall vielleicht eine psychologische Wirkung entfalten.

Technisch bedingt werden Magnetfelder und HF-Strahlung jedoch niemals von „Skalarwellentechnik“ oder „Raumwellen“ beseitigt, auch wenn sich das mancher Esoteriker noch so sehr wünscht. Jedes Kraftfeld, jede Funkwelle breitet sich im Raum aus, je nach Quelle oder Abstrahlrichtung der Antenne und Standort des Senders. Es gibt auch nichts zu „harmonisieren„, denn man kann eine elektromagnetische Immission nicht „ordnen“, sondern nur ablenken, abschirmen oder sich einach entfernen. Die „guten“ unter den schwarzen Schafen weisen zumindest irgendwo auf ihrer Internetseite darauf hin, dass ihre Produkte …noch nicht vom Stand der Wissenschaft anerkannt sind“, tuen dies jedoch nicht aus Menschenfreundlichkeit, sondern weil sie sonst wegen ihrer haltlosen Versprechen verklagt werden könnten.

Für das Geld erhält man oft schon eine Netzfreischaltung vom Elektriker gegen Leitungs-Einflüsse im Wohnraum und noch einen professionell gefertigten HF-Baldachin, der die Mobilfunkunkstrahlung vom Bett fernhält. Und zwar aus dem Material, mit dem elektronisch abhörsichere Räume in der Industrie eingerichtet werden. Diese metallischen Webstoffe kosten allerdings im Einkauf bereits ein kleines Vermögen und können nicht aus Altmetal und Elektroschrott hergestellt werden. Die besten Lieferanten hierfür nennen wir Ihnen gerne im persönlichen Gespräch.

Elektrosmog2check – zwei Checks, ein Preis!

1. Niederfrequenz-Magnetfeld
2. Hochfrequenz-Funkstrahlung
plus Angebot zur Abschirmung

Bauland, Wohnung, Laube, Haus, Garten,
Schlafraum, Kinderzimmer, Arbeitsplatz.
Einzelmessung, Beratung, Folgemessung

Hotline: 0170 / 4 79 20 77   …ab 99,- € in Berlin
Unsere Leistungen im Detail… (weiter)